Statistisches Bundesamt: Arbeitslosigkeit Hauptursache für Überschuldung

07.06.2018

Arbeitslosigkeit ist laut Statistischem Bundesamt die Hauptursache für Überschuldung. Mit 21 % waren Arbeitslose im Jahre 2017 die größte Gruppe derjenigen, die Rat und Hilfe bei einer Schuldnerberatung gesucht haben (siehe Pressemitteilung Destatis).

Weitere Gründe für Überschuldung sind gesundheitliche Beeinträchtigungen durch Krankheit, Unfall oder Sucht sowie der Verlust des Partners bzw. der Partnerin. Auch eine unwirtschaftliche Haushaltsführung sowie das Scheitern der Selbständigkeit gelten als Ursache für finanzielle Miseren. Die über einen längeren Zeitraum ungünstigere Einkommenssituation hatte in 7 % der Fälle eine Überschuldung zur Folge.

Übersteigen Fixkosten und andere Ausgaben die Einnahmen, kann der finanzielle Engpass oft durch vorhandene Rücklagen oder die Inanspruchnahme eines (Überziehungs-)Kredits überbrückt werden.

Schwierig wird die Lage, wenn die Reserven aufgebraucht sind, aber das Missverhältnis zwischen Ein- und Ausnahmen bestehen bleibt. Diese andauernde Misere setzt eine Abwärtsspirale in Gang, die sich mit der Zeit immer schneller dreht. Überziehungszinsen werden fällig und Mahngebühren lassen die Schuldensumme in die Höhe steigen. Irgendwann erscheint die Situation so aussichtslos, dass die Schuldner resignieren.

Haushaltsbuch hilft Sparpotentiale zu erkennen

Viele Schuldner haben den Überblick über ihre Finanzen verloren und wissen gar nicht, wie hoch ihre Außenstände sind. Wenn Sie den Schuldenberg effektiv abbauen möchten, sollten Sie sich zunächst einen detaillierten Überblick über Ihre finanzielle Situation verschaffen.

Sinnvoll ist es, ein Haushaltsbuch zu führen, denn vielen Menschen ist nicht bewusst, wofür sie ihr Geld tatsächlich ausgeben. Gerade wenn eine negative Veränderung der Einkommensverhältnisse eintritt, erweist sich das Führen eines Haushaltsbuch als nützlich, denn es hilft Ihnen Sparpotentiale zu erkennen. Idealerweise tragen Sie Ihre Ausgaben zeitnah in das Verzeichnis ein, damit sie nichts vergessen.

Frühzeitig professionelle Hilfe suchen!

Wenn Sie bei sich die Gefahr sehen, es aus einer Schuldenspirale nicht mehr alleine herauszuschaffen, sollten Sie sich möglichst früh an eine Schuldnerberatung wenden. Zu Beginn der drohenden Verschuldung lässt sich der Abwärtstrend am ehesten stoppen.

Den Kopf in den Sand zu stecken, ist dagegen keine gute Idee. Diese Strategie bringt Ihnen höchstens kostspielige Mahn- und Inkassoverfahren ein, die Sie finanziell noch weiter in den Ruin treiben. Wenn Sie unsere Experten frühzeitig kontaktieren, sind die Chancen i.d.R. relativ hoch, um eine Einigung mit Ihren Gläubigern herbeizuführen. Auch die Privatinsolvenz sollten Sie nicht als Scheitern, sondern als Chance begreifen!

 


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