Die häufigsten Schuldenarten bei Privatpersonen

21.08.2017

Handyverträge, Autokredit und Darlehen bzw. Kredite - die monatlichen Ausgaben steigen, aber das Einkommen steigt nicht in gleichem Maße. Bei vielen Menschen bleibt am Ende des Gehalts leider noch sehr viel Monat übrig.

Um die Lebenshaltungskosten zu bestreiten, finanzieren immer mehr Menschen ihr Leben auf Pump. Betroffen sind davon alle Altersschichten. Besonders stark trifft es aber Jugendliche. Mit einer Steigerungsrate um fast 70 Prozent den vergangenen zehn Jahren wächst diese Schuldner-Gruppe am schnellsten.

Ist die Schuldenfalle zugeschnappt, heißt es schnell zu reagieren. Betroffene versuchen es häufig viel zu lange auf eigene Faust und verschlimmern die Situation oftmals. Der Schuldenberg wächst anstatt zu schmelzen.

Schuldner sind bei Zahlungsunfähigkeit jedoch keineswegs auf sich allein gestellt. Sollten Sie darüber nachdenken, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, sind wir gern für Sie da. Füllen Sie einfach unser Formular aus und nehmen Sie unsere kostenlose und unverbindliche Erstberatung in Anspruch!

Damit Sie möglichst schnell schuldenfrei sind, hat die außergerichtliche Schuldenbereinigung für uns oberste Priorität. Erst wenn eine Einigung mit Ihren Gläubigern nicht möglich ist, empfehlen wir Ihnen den Weg in die Privatinsolvenz, die maximal 6 Jahre dauert.

Existenzbedrohend? Die Einteilung der Schulden in Primär- und Sekundärschulden

Eine erste Unterteilung der Schulden kann man nach der Dringlichkeit erfolgen:

1. Primärschulden

Unter den Begriff der Primärschulden fallen alle Verbindlichkeiten, die in einem engen Zusammenhang mit der Existenz des Schuldners und dessen Familienangehörigen stehen. Sie werden daher auch als existenzbedrohend bezeichnet. Typische Primärschulden sind Schulden gegenüber dem Vermieter und den Lieferanten von Strom, Gas und Wasser. Aber auch Schulden beim Finanzamt und Kommunalbehörden fallen darunter.

Kann der Schuldner Primärschulden, die zum Beispiel durch offene Stromrechnungen oder Gasrechnungen entstanden sind, nicht bezahlen, kann der Energielieferant den Anschluss sperren. Werden gesetzliche Bußgelder nicht bezahlt, droht eine Freiheitsstrafe. Und bei hohen Mietschulden kann es zur Zwangsräumung und Obdachlosigkeit kommen.

2. Sekundärschulden

Unter diesen Begriff fallen im Prinzip alle Schulden, die keine Primärschulden sind. Sie werden nicht als existenzbedrohend eingestuft. Beispiele für typische Sekundärschulden sind offene Rechnungen bei Versandhäusern, ein negativer Saldo auf dem Girokonto oder Kreditkartenschulden.

Auch ausstehende Tilgungsraten für einen Auto- oder Möbelkredit, nicht bezahlte Versicherungsprämien und die unbezahlten Rechnungen für das Zeitungsabonnement fallen darunter. Zu den Sekundärschulden zählen darüber hinaus nicht bezahlte Einkäufe bei Online-Auktionshäusern und selbstverständlich nicht bezahlte Rechnungen für Telefon, Kabelfernsehen oder den Pay-TV und Internetanschluss.

Die Schuldenarten nach Themengebieten

Schulden können auch thematisch geordnet werden. Bei dieser Einteilung werden die bereits erwähnten Primär- und Sekundärschulden weiter unterteilt.

Zu den Primärschulden gehören z.B.

Zu den Sekundärschulden gehören z.B.

 

  • KOSTENLOSE ERSTBERATUNG

    Mit Schulz & Partner in eine schuldenfreie Zukunft!
    • Keine Wartezeiten
    • Fachanwälte für Insolvenzrecht
    • Betreuung von A bis Z

    JETZT BERATUNGSGESPRÄCH VEREINBAREN!i

    Die mit * markierten Felder sind Pflichtfelder