Kosten für eine Schuldnerberatung

24.04.2018

Manche Schuldner verzichten aus Kostengründen auf eine professionelle Schuldnerberatung. Das ist fatal, denn ohne einen Experten ist es sehr wahrscheinlich, dass sich die finanzielle Situation deutlich verschlimmert.

In den folgenden Absätzen möchten wir Ihnen anhand eines kleinen Fragenkatalogs zeigen, dass Sie bei seriösen Schuldnerberatungen wie Schulz & Partner keine Angst vor – vermeintlich – zusätzlichen Kosten haben müssen.

1. Warum kostet eine private bzw. anwaltliche Schuldnerberatung überhaupt etwas?

Das lässt sich ziemlich leicht beantworten. Bei einer privaten Schuldnerberatung handelt es sich um ein Unternehmen, das nach betriebswirtschaftlichen Maßstäben funktioniert.

Kompetente Beratungsleistungen erfordern spezifisches Wissen, eine entsprechende Ausbildung und jede Menge Arbeit und Zeit. Handelt es sich beim Schuldnerberater um einen Rechtsanwalt, hat dieser ein mehrjähriges Studium absolviert.

Auf den Punkt gebracht: Auch ein Schuldnerberater muss „seine Brötchen verdienen“.

2. Für welche Aufgaben bekommt der Schuldnerberater sein Geld?

Das oberste Ziel einer Schuldnerberatung sollte es sein, einen außergerichtlichen Vergleich mit den Gläubigern zu erzielen. Dafür muss sich der Schuldnerberater zunächst eine Übersicht über die Schuldensituation verschaffen. Anschließend übernimmt er die Kommunikation und die Verhandlungen mit den Gläubigern.

Auf den Punkt gebracht: Beratung, Verhandlung mit den Gläubigern, Kommunikation und „Schreibkram“.

3. Warum ist eine außergerichtliche Schuldenbereinigung die beste Lösung für den Schuldner?

Als Alternative bleibt im Prinzip nur noch die Privatinsolvenz. Da diese aber auch mit einigen Nachteilen verbunden und ebenfalls nicht kostenlos ist, ist ein Vergleich mit den Gläubigern der beste Weg, um aus der Schuldenfalle zu kommen. Nach dem Motto „Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach“ stimmen die meisten Gläubiger einer Rückzahlung zu, die meist deutlich geringer ist als die ursprüngliche Schuldensumme.

Auf den Punkt gebracht: Weil er nicht in die Privatinsolvenz muss und er i.d.R. viel weniger zurückzahlen muss.

4. Wie werden die Schulden bezahlt?

In den überwiegenden Fällen wird eine monatliche Rate vereinbart, um die Schulden bei den Gläubigern abzuzahlen.

5. Und wie werden die Kosten für die Schuldnerberatung bezahlt?

In unserem Falle werden die Kosten zur monatlichen Rate hinzugerechnet. Die Höhe der Kosten richtet sich dabei nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz und der Höhe der Schulden.

Schuldner zahlen so für einen gewissen Zeitraum monatlich einen Betrag, der ALLE Kosten enthält – die Rückzahlungen an die Gläubiger und die Summe für unsere Arbeit.

Am Ende ist der Schuldner seine Schulden los und wir haben „unsere Brötchen“ ebenfalls verdient.

6. Kann sich ein Schuldner das überhaupt leisten?

Selbstverständlich wird der finanzielle Spielraum des Schuldners in die Kalkulation einbezogen. So wird sichergestellt, dass er nicht sofort wieder in die Schuldenspirale gerät.

Sollte ein Schuldner sehr wenig Geld im Monat zur Verfügung haben, kann er einen Beratungsschein beantragen. Die Kosten für die Schuldnerberatung bzw. den Rechtsanwalt werden dann von der Staatskasse übernommen.

7. Gibt es ein konkretes Beispiel für einen gelungenen außergerichtlichen Vergleich?

Eine Mandantin hatte knapp 98.000 EUR Schulden bei fünf Gläubigern. Nach harten Verhandlungen konnte die Schuldensumme auf knapp 18.000 EUR reduziert werden – eine Ersparnis von fast 80.000 EUR.

Mit einer monatlichen Rate von ca. 285 EUR war es der Mandantin möglich, ihre Schulden UND die Kosten für die Schuldnerberatung zu begleichen. Eine Rückzahlung von 98.000 EUR hätte deutlich länger gedauert bzw. wäre generell schwierig gewesen. In dieser Rechnung sind die Kosten für die Schuldnerberatung angesichts der hohen Ersparnis quasi nicht als zusätzlich zu bewerten … 

Weitere Verhandlungsergebnisse finden Sie hier.

8. Es gibt doch auch kostenlose Schuldnerberatungen …!?

Ja, das sind die öffentlichen Schuldnerberatungsstellen, die z.B. von karitativen Einrichtungen wie die Caritas. Die größten Nachteile liegen in den langen Wartezeiten (6 Monate sind keine Seltenheit) und darin, dass der „Schreibkram“ meist am Schuldner hängen bleibt.

Hier finden Sie die Vorteile einer privaten bzw. anwaltlichen Schuldnerberatung.

Übrigens arbeiten auch die Schuldnerberatungsstellen nicht kostenlos. Die Kosten werden jedoch nicht vom Schuldner, sondern von der Staatskasse in Form von Zuschüssen übernommen.

 

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