REGELINSOLVENZ

Auf dieser Seite informieren wir Sie über die Regelinsolvenz und die Unterschiede im Vergleich zu einer Verbraucherinsolvenz. Da sich beide Verfahren ähneln, sollten Sie im Anschluss unsere umfangreichen Informationen zur Privatinsolvenz lesen. So können Sie sich ein komplettes Bild von der Regelinsolvenz machen.

Falls Sie mit Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung kämpfen und Ihnen finanziell das Wasser bis zum Hals steht, freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme. Wir informieren Sie auch darüber, welches Insolvenzverfahren für Sie in Frage kommt. Füllen Sie jetzt unser Formular aus und nutzen Sie die unverbindliche und kostenlose Erstberatung mit einem Experten!


Was versteht man unter einer Regelinsolvenz?

Die Regelinsolvenz ist das allgemeine Insolvenzverfahren des deutschen Rechts und wird umgangssprachlich – immer noch – als Konkurs bezeichnet. Streng genommen war dieser Begriff jedoch nur bis zum 31. Dezember 1998 richtig. Einen Tag später trat die Insolvenzordnung (InsO) in Kraft und löste die Konkursordung (KO) ab.

Das oberste Ziel der Insolvenz ist die gleichmäßige Befriedigung der Gläubiger.

Handelt es sich beim Schuldner um eine natürliche Person, ist es das Ziel, seine Zahlungsfähigkeit wiederherzustellen und ihn von seinen Schulden zu befreien (nach drei, fünf oder sechs Jahren). Der Schuldner hat bei erfolgreicher Umsetzung also die Möglichkeit, sein Unternehmen und sein Privatvermögen zu sanieren und anschließend schuldenfrei neu anzufangen.

Eine andere Variante ist die geordnete Aufgabe des Unternehmens oder die sogenannte übertragene Sanierung, also die Veräußerung von Bestandteilen des Unternehmens auf einen neuen Rechtsträger (z.B. GmbH oder UG).

Wer kann einen Regelinsolvenzantrag stellen?

Das Regelinsolvenzverfahren kann von Schuldnern beantragt werden, die selbständig sind. Dazu gehören Selbständige wie Einzelunternehmer und Freiberufler sowie Mehrheitsgesellschafter von Kapitalgesellschaften, die zugleich Geschäftsführer sind.

Auch ehemalige Selbständige fallen unter diese Form der Insolvenz, sofern sie bei mehr als 19 Gläubiger Schulden haben oder noch Verbindlichkeiten aus Arbeitsverhältnissen bestehen, z.B. Löhne, die Lohnsteuer oder Sozialversicherungsbeiträge.

Unter die Regelinsolvenz fallen natürlich auch die klassischen Firmeninsolvenzen der juristischen Personen, also GmbH, AG, UG sowie die „quasi-juristischen“ Personen, die Personengesellschaften sind, nämlich die GbR (BGB Gesellschaft), die OHG und die KG.

Natürliche Personen und Selbständige mit überschaubaren Vermögensverhältnissen können hingegen einen Antrag auf Verbraucherinsolvenz stellen. Durch einen zusätzlichen Antrag auf Restschuldbefreiung (RSB) können sie sich von ihren Schulden befreien.

Zur Abgrenzung von Regelinsolvenz und Verbraucherinsolvenz finden Sie hier ein Schaubild!

Was sind die wichtigsten Unterschiede zwischen Regelinsolvenz und Privatinsolvenz?

Die Verbraucherinsolvenz ist im Prinzip die vereinfachte und angenehmere Variante der Regelinsolvenz.

Damit ein Verbraucherinsolvenzverfahren beginnen kann, ist der Versuch einer außergerichtlichen Einigung mit den Gläubigern zwingend notwendig. Bei einer Regelinsolvenz ist das nicht notwendig, so dass sofort ein Insolvenzantrag gestellt werden kann.

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